Private & gerichtliche TestsPassend zur jeweiligen Fragestellung
Klare BefundeNachvollziehbar und verständlich
Ihre Fragen – unsere Antworten
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Wählen Sie ein Thema oder öffnen Sie die einzelnen Fragen. Für eine formelle
Untersuchung bei MPU, Gericht oder Behörde gelten andere Anforderungen als
bei einer privaten Analyse zu Hause.
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Auswahl & Grundlagen
01Welche Haaranalyse ist für meinen Fall die richtige?
Die passende Analyse richtet sich nach der Fragestellung. Wenn eine bestimmte Substanz vermutet wird, genügt häufig eine Einzelanalyse. Wenn mehrere Drogenarten infrage kommen oder keine konkrete Substanz bekannt ist, ist ein Multidrug-Screening sinnvoll. Alkohol wird separat über den Marker Ethylglucuronid (EtG) untersucht. Für MPU, Gericht oder Behörden benötigen Sie eine gerichtlich verwertbare Analyse mit dokumentierter Identitätsprüfung und kontrollierter Probenentnahme.
02Was kann mit einer Haaranalyse nachgewiesen werden?
Je nach gebuchtem Untersuchungsumfang können Drogen, bestimmte Medikamente sowie Alkoholkonsum über EtG nachgewiesen werden. Dazu gehören beispielsweise Cannabis-Marker, Kokain, Amphetamine, Methamphetamin, Opiate, Benzodiazepine, ausgewählte Opioide und weitere Substanzgruppen. Welche Einzelstoffe tatsächlich untersucht werden, ist im jeweiligen Produkt beschrieben.
03Wie funktioniert eine Haaranalyse?
Im Labor wird die Haarprobe zunächst aufbereitet und gereinigt. Anschließend werden die im Haar eingelagerten Substanzen oder Stoffwechselprodukte mit empfindlichen analytischen Verfahren untersucht. Das Ergebnis bezieht sich auf den analysierten Haarabschnitt und die dort gemessenen Konzentrationen.
04Was ist der Unterschied zwischen einer privaten und einer gerichtlichen Haaranalyse?
Eine private Haaranalyse dient der persönlichen Orientierung und kann zu Hause entnommen und per Post eingesendet werden. Für eine gerichtliche, behördliche oder MPU-relevante Untersuchung gelten zusätzliche Anforderungen: Die Identität muss geprüft, die Probenentnahme kontrolliert und die Probenkette dokumentiert werden. Eine selbst entnommene Privatprobe erfüllt diese Voraussetzungen nicht.
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Haarprobe & Nachweiszeitraum
05Wie lang müssen die Haare für eine Haaranalyse sein?
Grundsätzlich kann bereits ein kurzer Haarabschnitt untersucht werden. Als Orientierung entspricht etwa 1 cm Kopfhaar ungefähr einem Monat Haarwachstum. Je länger der untersuchte Abschnitt ist, desto größer ist der rückblickend betrachtete Zeitraum. Bei gerichtlichen oder MPU-relevanten Analysen können abweichende Vorgaben für die zulässige Segmentlänge gelten.
06Welchen Zeitraum kann eine Haaranalyse abbilden?
Der untersuchte Zeitraum richtet sich vor allem nach der Länge des kopfhautnahen Haarsegments. Drei Zentimeter Kopfhaar entsprechen ungefähr drei Monaten, sechs Zentimeter ungefähr sechs Monaten. Die Zuordnung ist eine Orientierung, da Haarwachstum individuell unterschiedlich sein kann.
07Wann ist ein Konsumereignis im Haar nachweisbar?
Eine Haaranalyse ist nicht unmittelbar nach einem Ereignis aussagekräftig. Der belastete Haarabschnitt muss zunächst aus der Kopfhaut herauswachsen. Als praktische Orientierung sind häufig mindestens etwa 10 bis 14 Tage erforderlich. Für sehr aktuelle Ereignisse können Blut- oder Urinanalysen geeigneter sein.
08Wie viel Haar wird für die Untersuchung benötigt?
Benötigt wird in der Regel eine kleine, etwa bleistiftdicke Haarsträhne. Die Haare sollten möglichst nah an der Kopfhaut entnommen und so gekennzeichnet werden, dass die kopfhautnahe Seite eindeutig erkennbar bleibt. Die genaue Anleitung erhalten Sie mit den Unterlagen zur Analyse.
09Kann einmaliger oder sehr geringer Konsum nachgewiesen werden?
Ein einmaliger Konsum kann nachweisbar sein, ist aber nicht in jedem Fall sicher erfassbar. Das Ergebnis hängt unter anderem von Substanz, Menge, Stoffwechsel, Zeitpunkt, Haarwachstum, Haarbehandlung und analytischer Nachweisgrenze ab. Ein negatives Ergebnis schließt einen sehr geringen oder einmaligen Konsum deshalb nicht grundsätzlich aus.
10Kann der genaue Tag des Konsums bestimmt werden?
Nein. Eine Haaranalyse ordnet einen Nachweis einem Haarabschnitt und damit einem ungefähren Zeitraum zu, nicht einem exakten Tag. Durch eine Segmentanalyse kann längeres Haar in mehrere Abschnitte geteilt werden. Dadurch lässt sich der Zeitraum eingrenzen, aber nicht tagegenau bestimmen.
11Sind gefärbte, getönte oder blondierte Haare geeignet?
Häufig können auch behandelte Haare untersucht werden. Färben, Blondieren, Dauerwelle oder andere chemische Behandlungen können die Haarstruktur und gemessene Konzentrationen jedoch beeinflussen. Geben Sie Art und Zeitpunkt der Behandlung deshalb vollständig an. Bei forensischen Fragestellungen können behandelte Haare nur eingeschränkt oder nicht akzeptiert werden.
12Können Bart- oder Körperhaare verwendet werden?
Ja, wenn nicht ausreichend Kopfhaar vorhanden ist, können je nach Untersuchung auch Bart- oder andere Körperhaare infrage kommen. Da Körperhaar anders wächst, ist eine genaue monatsweise Zuordnung meist nicht möglich. Verwenden Sie Körperhaar bei gerichtlichen Untersuchungen nur nach vorheriger Abstimmung.
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Aussagekraft & mögliche Einflüsse
13Kann passiver Kontakt zu einem positiven Ergebnis führen?
Eine reine äußere Berührung oder Rauchbelastung führt nicht automatisch zu einem positiven Befund. Laborproben werden aufbereitet und gewaschen, um äußere Verunreinigungen zu reduzieren. Je nach Substanz werden zusätzlich typische Stoffwechselprodukte beurteilt. Besondere Expositionssituationen sollten trotzdem angegeben werden.
14Kann man eine Haaranalyse mit Shampoo, Bleichen oder Hausmitteln manipulieren?
Eine zuverlässige Manipulation ist nicht möglich. Häufiges Waschen oder spezielle Shampoos entfernen eingelagerte Substanzen nicht kontrolliert. Aggressive chemische Behandlungen können Konzentrationen verändern und die Probe sichtbar schädigen, machen das Ergebnis aber nicht automatisch negativ oder unbrauchbar.
15Was bedeutet ein negatives Ergebnis?
Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass die untersuchten Substanzen im analysierten Haarabschnitt nicht oberhalb der angewendeten Nachweis- oder Entscheidungsgrenze festgestellt wurden. Es beweist nicht in jedem Fall, dass keinerlei Konsum stattgefunden hat, insbesondere bei sehr geringer Menge, einmaligem Konsum oder einem ungeeigneten Untersuchungszeitpunkt.
16Was bedeutet ein positives Ergebnis?
Ein positives Ergebnis bedeutet, dass mindestens eine untersuchte Substanz oder ein relevanter Marker oberhalb der zugrunde gelegten Grenze nachgewiesen wurde. Die Bewertung muss immer den untersuchten Zeitraum, die Substanz, mögliche Medikamente, Haarbehandlungen und die konkrete Fragestellung berücksichtigen.
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Ablauf, Ergebnis & Datenschutz
17Wie läuft eine private Haaranalyse ab?
Sie wählen die passende Analyse im Onlineshop, laden nach der Bestellung das Versandformular und die Entnahmeanleitung herunter, entnehmen die Haarprobe und senden Probe und Formular per Post ein. Nach Eingang und Analyse erhalten Sie den Befund auf dem gewählten sicheren Übermittlungsweg.
18Wie lange dauert die Auswertung?
Die Standardbearbeitung dauert in der Regel etwa 10 bis 12 Arbeitstage ab Probeneingang im Labor. Bei buchbarer Expressbearbeitung liegt die Bearbeitungszeit üblicherweise bei etwa 6 bis 7 Arbeitstagen. Versandzeiten und Rückfragen bei ungeeigneten Proben kommen gegebenenfalls hinzu.
19Wie erhalte ich meinen Befund?
Der Befund wird ausschließlich an die im Auftrag angegebene empfangsberechtigte Person übermittelt. Je nach gewählter Option erfolgt die Zustellung per Post oder geschützt beziehungsweise verschlüsselt per E-Mail. Der Versand erfolgt diskret und ohne auffällige Produktbezeichnung.
20Was passiert, wenn die Haarprobe nicht ausreicht oder ungeeignet ist?
Wenn Menge, Länge, Kennzeichnung oder Zustand der Probe keine sichere Bearbeitung erlauben, wird der Auftrag geprüft und Sie werden kontaktiert. Je nach Situation kann eine neue Probe erforderlich sein. Schneiden Sie deshalb nicht mehr Haar als nötig ab, bevor Sie die Entnahmeanleitung gelesen haben.
21Werden meine Daten und Ergebnisse vertraulich behandelt?
Ja. Personenbezogene Daten und Laborergebnisse werden vertraulich und nach den geltenden Datenschutzanforderungen verarbeitet. Ergebnisse werden nicht an Angehörige, Arbeitgeber oder andere Dritte weitergegeben, sofern keine entsprechende Bevollmächtigung oder rechtliche Grundlage vorliegt.
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MPU, Gericht & Behörden
22Kann ich eine private Haaranalyse für die MPU oder vor Gericht verwenden?
Eine selbst entnommene private Haarprobe ist in der Regel nicht als formeller Abstinenz- oder Gerichtsnachweis geeignet. Für MPU, Gericht, Jugendamt oder andere Behörden benötigen Sie die ausdrücklich dafür angebotene gerichtliche Analyse mit Identitätsprüfung, kontrollierter Entnahme und dokumentierter Probenkette.
23Wie wird eine gerichtlich verwertbare Haarprobe entnommen?
Die Probenentnahme erfolgt bei einer geeigneten Stelle unter Identitätskontrolle. Entnahme, Versiegelung, Dokumentation und Versand werden so durchgeführt, dass die Zuordnung der Probe nachvollziehbar bleibt. Beachten Sie zusätzlich die Anforderungen der zuständigen Behörde oder Begutachtungsstelle.
24Ist eine Haaranalyse automatisch bei jeder Behörde oder MPU-Stelle anerkannt?
Nein, eine pauschale Anerkennung kann nicht garantiert werden. Die zuständige Stelle entscheidet, welche Nachweise, Zeiträume, Entnahmestellen und Laboranforderungen akzeptiert werden. Klären Sie die Vorgaben deshalb vor der Bestellung und wählen Sie für formelle Zwecke ausschließlich eine entsprechend ausgewiesene gerichtliche Analyse.
Noch unsicher, welche Analyse passt?
Vergleichen Sie die privaten Haaranalysen oder wählen Sie für MPU,
Gericht und Behörden direkt den Bereich für gerichtlich verwertbare Untersuchungen.
Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine medizinische oder rechtliche Beratung.
Maßgeblich sind der konkrete Untersuchungsauftrag und bei formellen Nachweisen die Vorgaben der zuständigen Stelle.
FAQ
Ihre Fragen – Unsere Antworten
Alles rund um Haaranalysen, Drogentests und unsere Leistungen.
Finden Sie hier Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unsere Haaranalysen, den Ablauf und die Ergebnisse.
01Was kann mit einer Haaranalyse nachgewiesen werden?
Mit einer Haaranalyse können Drogen, Medikamente und Alkoholkonsum über mehrere Monate nachgewiesen werden. Da Haare etwa 1 cm pro Monat wachsen, ermöglicht eine 3 cm lange Haarprobe einen Rückblick von ca. 3 Monaten. Nachweisbar sind unter anderem Cannabis, Kokain, Amphetamine, Opiate sowie Alkohol über den Marker Ethylglucuronid (EtG).
02Für welche Zwecke wird eine Haaranalyse benötigt?
Häufigste Anwendungsbereiche sind MPU-Verfahren zur Wiedererlangung des Führerscheins, Sorgerechtsverfahren, arbeitsrechtliche Kontrollen, behördliche Auflagen sowie private Drogentests zur Selbstkontrolle.
03Wie funktioniert eine Haaranalyse?
Eine kleine Haarprobe (etwa bleistiftdick) wird möglichst nah an der Kopfhaut entnommen. Anschließend wird das Haar im Labor gewaschen und chemisch analysiert. Ergebnisse liegen nach 10 Arbeitstagen vor (Express: 6 Arbeitstage).
Versuche, eine Haaranalyse gezielt zu beeinflussen (z. B. durch Waschen, Shampoos oder Hausmittel), führen in der Regel nicht zu einem verlässlichen Ergebnis für den Versuch der Manipulation.
06Wie lange sind Drogen und Alkohol in den Haaren nachweisbar?
3 cm Haar → ca. 3 Monate | 6 cm Haar → ca. 6 Monate | 12 cm Haar → bis zu 12 Monate Nachweiszeitraum.
07Kann eine Haaranalyse auch für die MPU genutzt werden?
Ja, eine Haaranalyse ist für die MPU nicht nur zugelassen, sondern wird häufig als Abstinenznachweis gefordert. Wir arbeiten ausschließlich mit zertifizierten Partnerlaboren zusammen, deren Gutachten von allen Begutachtungsstellen für Fahreignung anerkannt werden.
08Ist die Analyse anonym und diskret?
Ja. Haaranalysen werden absolut vertraulich behandelt. Die Einsendung und Auswertung erfolgen anonym und verschlüsselt. Die Ergebnisse werden nur an den Auftraggeber übermittelt.
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